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Für eine würdige Synagoge in Potsdam

Wir unterstützen die Errichtung einer würdigen Synagoge für die beteiligten jüdischen Gemeinden Potsdams im Zentrum unserer Stadt und als Landessynagoge in Brandenburg.
In einem konstruktiven Miteinander soll sie für Juden und Nicht-Juden offen sein, als ein lebendiger Ort jüdischen Lebens ausstrahlen und die Selbstverständlichkeit deutsch-jüdischen Austauschs fördern.

Der Synagogen-Förderverein Potsdam e.V. unterstützt seit seiner Gründung im April 2011 die Errichtung einer würdigen Landessynagoge als Gebetshaus für alle Juden in Potsdam einschließlich der zur Nutzung durch die beteiligten Gemeinden erforderlichen Räume im Zentrum der Landeshauptstadt.
Nach der anlässlich einer Schlichtung durch den Zentralrat der Juden im Mai 2011 einvernehmlichen Feststellung, dass auf der Grundlage des vorgelegten Entwurfs bei den jüdischen Gemeinden kein Kompromiss zu erreichen ist, verhängte das Land Brandenburg im Juni 2011 einen Baustopp, stellte die Fortführung des Projekts unter Maßgabe einer Verständigung der beteiligten jüdischen Gemeinden. In einem Mediationsverfahren konnte über Funktionsliste/„rote Linien“ eine Einigung zu Raumprogramm gemeinschaftlicher Nutzung erzielt werden; vorbereitend zur Neuausschreibung waren entsprechende Machbarkeitsstudien vorzulegen. Unter Berücksichtigung des Leitbautenkonzepts der Landeshauptstadt Potsdam hat der Synagogen-Förderverein diesbezüglich mit der Errichtung des „Einsiedlers“ auf dem benachbarten Grundstück einen entsprechenden Entwurf vorgelegt.
Die projektierte Synagoge mit Betsaal, Veranstaltungsraum, Mikwe und die separat aber im benachbarten Gebäude untergebrachten Räume für gemeindliche Aktivitäten, Veranstaltungen und Verwaltung sollen in einem konstruktiven Miteinander für Juden und Nicht-Juden offen sein, als lebendiger Ort jüdischen Lebens ausstrahlen, die Selbstverständ-lichkeit deutsch-jüdischen Austauschs fördern sowie ein Erstarken und Wachsen der jüdischen Religion und Kultur in unserer Stadt ermöglichen.